Ruhepol

Veröffentlicht auf von teh

Kennst du das Gefühl, wenn du nicht mehr weißt wie du den nächsten Augblick überleben sollst? Wenn du nicht mehr weißt, wer du bist und was du tun sollst. Wenn du nicht mehr weißt weshalb alles so ist wie es ist und du daran verzweifelst. Ich hoffe jeder der das hier liest kann das nun verneinen und ich wünsche es auch keinem dieses Gefühl zu empfinden.

Schlimmer als dieses Gefühl, ist das Gefühl wenn man nicht mehr will und schon aufgegeben hat und wie ich schon des Öfteren erwähnt habe, kenn ich beide dieser Gefühle leider sehr gut. Mittlerweile jedoch, schaffe ich es immer besser damit umzugehen und das vor allem (natürlich nicht nur deshalb), weil ich einen Rat befolgt habe, den mir schon viele Menschen gegeben haben: Ich habe mir eine Ruheoase geschaffen, quasi an einen Ort an dem ich mich zurück ziehen und die Welt um mich herum vergessen kann. Das gut daran ist, er ist bei mir zuhause und somit jederzeit verfügbar, denn meine Oase ist mitten in meinem Arbeitszimmer und in diesem Zimmer halte ich mich meistens auf.

Es scheint nur ein einfach „Holzkasten" mit zwei Glasscheiben zu sein, doch blickt man hinein sieht man eine andere Welt. Eine fremde Welt in der andere Gesetze und Werte wie in unserer Welt gelten und die nicht von Geld und Oberflächlichkeiten regiert wird. Bin ich gestresst, blicke ich hinein und bemerke, dass es keinen Sinn hat sich stressen zu lassen. Fühle ich mich niedergeschlagen, blicke ich ebenso hinein und werde prompt aufgeheitert. Schon alleine wenn ich in das Zimmer hineingehe entspanne ich mich und fühle mich besser, so lustig und wunderschön ist das was ich in „meiner Oase" erkennen kann.

Doch was ist das nun eigentlich? Sieht man hinein erkennt man Sanddünen, eigenartig geformte Äste und Steine. Öffnet man die Scheiben fühlt man die ungewohnte Wärme und Luftfeuchtigkeit und streckt man die Hand hinein wird man schon freudig begrüßt. Nur wer begrüßt einen?

Das sind meine beiden Ruhepole namens Arkash und Shynt. Auf die beiden überträgt sich mein persönlicher Stress nicht sondern sie nehmen ihn von mir. Ebenso wenn ich unruhig bin, nehmen sie mir diese Unruhe wenn ich einen der beiden auf meine Hand nehme und streichle (natürlich nur wenn sie es auch wollen). Ich kann es nicht genau beschreiben weshalb das so ist und wie es funktioniert, aber alleine wenn ich mich mit dem Bürostuhl vor das Terrarium setze und ihnen eine Weile zusehe kann ich einfach alles um mich herum vergessen und entspanne mich total. Egal was sie machen, ob sie nun fressen, klettern, laufen oder einfach nur ihren Kopf bewegen, alles davon zieht mich in ihren Bann und es macht einfach total Spass ihnen zuzusehen.

Das ist meine Ruheoase, mein Ruhepol und der „Zauber der Terraristik" und auch die Antwort auf die oft gestellte Frage warum man sich solche Tiere zulegt.

PS: Das sind Bartagamen und mehr Fotos von den beiden gibt es hier.

Veröffentlicht in Bartagamen

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Thomas+von+Katzberg 05/28/2009 14:17

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